Def.: Trambus
Als Weiterentwicklung der ersten Omnibustypen,
die auch als "Schnauzenbusse"
oder "Langhauber" bezeichnet
wurden,
wurden Fahrzeuge in "Trambusbauart"
( bei Büssing das T
bei TU) hergestellt. Die
ersten Fahrzeuge in
selbsttragender Bauweise
wurden 1929 von der Firma Büssing
entwickelt, die den Namen
"Trambus" für ihre
Omnibusproduktionen im Jahre
1935 sogar schützen lies. Der Motor befand
sich meist im Fahrzeug neben
dem Fahrer oder (ab 1935) im Boden
(sog. Unterflurmotor, bei
Büssing das U in TU) und
nicht mehr in einer separat
nach vorne herausstehenden
Einheit. Außerdem waren
Trambusse Frontlenker. Im
Unterschied zu den Standard-
oder VÖV-Bussen besitzen die
Trambusse keine 11 Meter
Länge, sondern variieren
zwischen 8 und 12 Metern.
Bus in Trambusbauart mit
selbsttragendem
Fahrzeugkasten in
Röhrenbauweise (Patent Fa.
Büssing)
U x
Unterflurmotor; umso größer
die dahinter stehende Zahl,
umso stärker die Maschine;
kleinster Motor war der U 5,
größter der U 11. Diese
Motoren befanden sich i.d.R.
in der Fahrzeugmitte.